Worte verbinden
Texte und Werbung für Unternehmen

Brigitte Baur
GrüneggCenter
St. Gallerstrasse 17
CH-9524 Zuzwil SG
+41 (0)71 250 25 25

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Kundenmeinung

„Worte verbinden ist der richtige Slogan für eine Frau wie Brigitte Baur. Kurz, prägnant und vollkommen auf den Punkt. Die richtigen Worte im richtigen Satz, ob es ein Werbeflyer ist oder ein Jahresbericht. Werbung ist gut, Werbung ist der Hammer und die Worte sind von Frau Baur.”

Thuri Fraefel, Getränke Fraefel, Henau

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Gedanken, Notizen, Tipps und Tricks

Auf dieser Seite finden Sie praktische Anregungen und Beispiele aus der Text-, Schreib- und Werbepraxis. Mit vielen Ratschlägen, Ideen und Mustervorlagen und vielem anderen mehr - zum sofort Anwenden oder gleich wieder Vergessen.

Ein buntes Sammelsurium aus meinen gewollt abonnierten und sehr praxisorientierten Newslettern, aus meinen unzähligen Fachbüchern, von meinen Professoren, aus Fachzeitschriften und, und, und...

Anredepronomen in Weihnachtspost - Gross oder Klein?

Was einigen bei der neuen Rechtschreibung nicht immer klar ist, ist die korrekte Schreibung der Anredepronomen du (also 2. Person Singular) und Sie (also 3. Person Plural.) Die so genannte Höflichkeitsform.

In der Regel wird „du“ kleingeschrieben, ebenso dann auch die der Mehrzahl „ihr“. Die Kleinschreibung gilt auch für die Formen „dein“, „euer“ und auch für „deinesgleichen“, „deinerseits“ usw.

In Briefen, auf Ansichts-, Geburtstags- oder Weihnachtskarten, E-Mails und SMS kann man allerdings auch grossschreiben: „Liebe Sonja, wir wünschen dir/Dir von Herzen alles Gute und einen tollen Start in deinem/Deinem neuen Lebensabschnitt als Texterin.“

Allgemein gilt: In allen Textformen, in denen der Autor selbst den Leser persönlich anredet, kann man du/Du und die genannten Wörter grossschreiben. Das gilt dann zum Beispiel auch für Post-it im Büro („Peter, dir/Dir fällt keine Zacke aus der Krone, wenn du/Du auch mal die Kaffeemaschine sauber machst“) und so weiter. In all diesen Fällen empfiehlt auch der Duden die Grossschreibung.

Ein anderer Fall ist die wörtliche Rede etwa in Erzählungen oder Romanen. Hier werden "du" und die anderen oben genannten Anredepronomen nie grossgeschrieben, da ja hier der Schreibende nicht den Leser anredet: „Also eigentlich bist du ein richtiger Tollpatsch und ich meine, du passt gut zu uns, lachte Heidi,“.

Nicht grossgeschrieben wird auch in Werbeanzeigen bzw. -plakaten, Editorials von Jugendzeitschriften etc. , da es sich hier jeweils nicht um eine persönliche Anrede handelt. Quelle: Duden   


Tipps für Ihre Weihnachtspost an Kunden

Bei vielen steht zurzeit an oberster Stelle ihrer Pendenzenliste die Weihnachtspost an die lieben Kunden. Und schon stellt sich die Frage,  ob Sie Ihren Kunden und Geschäftspartnern eine Weihnachtskarte oder einen Weihnachtsbrief schicken sollten.

Hier mein Tipp:

Der Weihnachtsbrief wirkt eleganter und immer erstklassiger als eine Karte. Und: Ein Brief hat einen hohen Aufmerksamkeitswert. Der Empfänger wird ihn mit Sicherheit lesen und wertschätzen. Weihnachtsbriefe eignen sich für besondere Kunden und Geschäftspartner, mit denen Sie bereits lange Jahre zusammenarbeiten, ein persönliches Verhältnis pflegen und für die Sie besondere Wertschätzung ausdrücken möchten. Beim Porto gibt es keinen Unterschied zur Karte. Auch bei den Materialkosten liegen beide gleich, weil Sie die Karte ja in einem Kuvert versenden sollten. Allerdings müssen Sie bei einem Weihnachtsbrief im Format A4 mehr Text schreiben, am besten persönlich an den Empfänger gerichtet. Was hier zu vermeiden ist:  Nehmen Sie für einen Weihnachtsbrief  kein Geschäftspapier. Diese sind besetzt für Mahnungen, Rechnungen oder Reklamationen. Aber sicher nicht für einen persönlichen Dank an einen treuen Kunden, der schliesslich das ganze Jahr über die Rechnungen pünktlich bezahlt.

Lieblos ausgewählte Weihnachtskarten mit den üblichen Standartfloskeln fliegen bei den meisten Empfängern ungelesen in den Papierkorb. Ganz schlimm sind die Karten, auf denen jeder im Betrieb noch seine Unterschrift setzt – von der Putzfrau bis zum ewig pensionierten Seniorchef. Ein absolutes No-Go! Dabei wäre es so einfach. Die Belegschaft zusammentrommeln, ein originelles Bild knipsen (am besten von einem Profifotografen), auf eine A6 oder A5 Karte drucken und zwei, drei persönliche Zeilen reinschreiben und persönlich unterschreiben. Ein gutes Zitat, ein kurzes Gedicht, ein Aphorismus und/oder herzliche Wünsche zu Weihnachten und zum neuen Jahr reichen hierfür aus. Dieser kleine Aufwand sollte uns unser Kunde eigentlich wert sein. Zudem fallen Sie so in einer Flut an unpersönlicher und unprofessioneller Weihnachtspost positiv auf. Nutzen Sie diese Chance.

Was auch nicht geht: Werbung oder PR in die Weihnachtspost reinpacken. Da werden sich so einige schlaue Sparfüchse denken: Ha – wenn ich schon einen Franken auf das Couvert klebe, dann sende ich doch gleich alle Aktionen und Werbeflyer mit. Geht gar nicht. Und der sogenannte Schuss kann ganz schön nach hinten losgehen.

Einen Brief oder eine Karte individuell zu formulieren kostet sehr viel Zeit. Nutzen Sie hier den Dienst einer professionellen Textagentur. Sie sparen Zeit und der Empfänger freut sich auf Ihre Weihnachtspost, die ihn berührt.  Und Sie wird er mit Sicherheit in guter Erinnerung behalten


Wie Sie starke Briefeinstiege schreiben

Mit einem starken Einstieg führen Sie Ihren Leser in Ihren Brieftext hinein. Meist entscheidet sich der Leser in nur wenigen Augenblicken, den Brief wegzuwerfen oder weiterzulesen. Nur wenn Ihr Einstieg gut genug ist, schaffen Sie es, ihn genau in diesem Moment zu fesseln und zum Weiterlesen zu bringen.

Der Einstieg muss ...

  • ein grosses, attraktives Versprechen enthalten
  • dieses grosse Versprechen möglichst überzeugend vermitteln
  • an die Überzeugungen, Gefühle und Wünsche der Zielperson appellieren

Der Einstieg kann ...

  • eine historische Perspektive einnehmen
  • eine verbreitete Überzeugung als falsch entlarven
  • eine Prophezeiung machen
  • eine provokative Frage stellen
  • Fakten und Zahlen liefern
  • Messwerte aufzählen
  • eine Geschichte erzählen
  • Ihr Angebot nennen

Anrede in Geschäftsbriefen: Komma nach “Guten Tag”?

Die Standardanrede in einem Brief ist immer noch "Sehr geehrter Herr Muster, sehr geehrte Frau Muster". Doch auch die etwas formlosere Alternative "Guten Tag" findet immer mehr Anwender. Heiss diskutiert wird immer wieder, ob ein Komma nach der Anrede zwingend vorgeschrieben werden soll. Der Duden sieht dieses Komma bei "Guten Tag" zwingend vor, da Anreden mit einem Komma abgetrennt werden müssen:

Laut Duden: Guten Tag, Herr Muster, ....

Kurze Anreden mit einer Interjektion (einem Ausruf) können hingegen ohne Komma stehen: Hallo Herr Muster. Die DIN 5008 hat die formlose Anrede-Variante mit "Guten Tag" auch aufgenommen - allerdings auf das Komma verzichtet.

Laut DIN 5008: Guten Tag Herr Muster.

Mit anderen Worten: Die Unternehmen können sich bei ihrer Entscheidung entweder auf den Duden oder auf die DIN 5008 berufen. Wichtig ist nur, dass sich alle an diese Entscheidung halten.

Quelle: http://www.textwende.de/artikel/tipps-tricks-rechtschreibung-komma-in-anrede-korrekt


Anrufbeantworter richtig besprechen

Wie die Abwesenheitsnotiz für E-Mails ist auch der Anrufbeantworter-Spruch ein oft unterschätzter "Image-Text". Deshalb hier einige Tipps:

Verzichten Sie auf das Wort "leider": Also nicht "Leider ist dies nur der Anrufbeantworter" oder "Das Büro ist leider nicht besetzt". Diese Informationen helfen dem Anrufer gar nicht!

Halten Sie sich kurz: Verzichten Sie auf Allgemeinplätze wie: "Wenn Sie möchten, können Sie gerne eine Nachricht hinterlassen" oder "Wir wünschen Ihnen noch einen wunderschönen Tag".

Starten Sie jedoch mit einer kurzen Begrüssung: Die ersten Worte gehen am Telefon oft unter - geben Sie Ihrem Anrufer deshalb Zeit, sich auf den Spruch zu konzentrieren. Beginnen Sie mit: "Guten Tag" oder "Vielen Dank für Ihren Anruf".

Nennen Sie Ihren Namen bzw. den Namen Ihres Büros. Nur so weiss der Anrufer, ob er die richtige Nummer gewählt hat

Schreiben Sie sich den Spruch auf, bevor Sie ihn aufnehmen. Lesen Sie ihn vom Blatt ab - so stolpern Sie nicht durch den Text.

Quelle: http://www.textwende.de/tipps/anrufbeantworter-spruch/


Twitter: Für wen eigentlich?

Noch immer steigen die Nutzerzahlen des Dienstes Twitter rasant. Die ständige Medien-berichterstattung hat dazu geführt, dass mehr und mehr Unternehmen dieses Kommunikations-werkzeug entdecken, um mit ihren Kunden in Dialog zu treten. Je nachdem, welcher Branche Sie angehören, sollten Sie Ihre Strategien massgeschneidert ausrichten.

1. Gastronomie
Welche Inhalte?
Neue Gerichte, Tages- und Wochenkarte, Ankündigung von Veranstaltungen, Hinweise auf Fundsachen, Neues aus dem Unternehmen.

Welche Follower sind wichtig?
Lokale Medien und lokale private Twitterer, bestehende und mögliche Geschäfts- und Kooperationspartner.

2. B-to-B
Welche Inhalte?
Neuigkeiten aus dem Unternehmen, neue Produkte, Aktivitäten und Veranstaltungen des Unternehmens, Stellenausschreibungen, besondere Angebote.

Welche Follower sind wichtig?
Branchenspezifische Twitterer, mögliche Geschäfts- und Kooperationspartner auf nationaler und internationaler Ebene, Fachjournalisten.

3. Onlineshops
Welche Inhalte?
Produktvorstellungen, Produkttests, besondere Promotionen, Umfragen, Preisausschreiben, Verlinkung von Shop und Blog.

Welche Follower sind wichtig?
Reichweitenstarke Twitterer, bundesweit bzw. in allen Ländern, in die geliefert wird, Online-Medien und Journalisten aus der Branche.

4. Dienstleister
Welche Inhalte?
Neuigkeiten aus dem Unternehmen, neue Produkte und Services, Aktivitäten und Veranstaltungen des Unternehmens, Stellenausschreibungen, besondere Angebote, Erfolgsstorys.

Welche Follower sind wichtig?
Branchenspezifische Twitterer, Fachjournalisten, Fachmedien, Blogger, Kunden, potenzielle Kunden, Geschäfts- und Kooperationspartner auf nationaler Ebene.

5. Stationärer Einzelhandel
Welche Inhalte?
Neuigkeiten aus dem Unternehmen, neue Produkte und Services, Aktivitäten und lokale Veranstaltungen des Unternehmens, Stellenausschreibungen, besondere Angebote, Preispromotions und Coupons.

Welche Follower sind wichtig?
Lokale Medien und lokale private Twitterer, bestehende und mögliche Geschäfts- und Kooperationspartner.

6. Tourismus- und Freizeitbranche
Welche Inhalte?
Lokale und Freizeitnachrichten aus der Region, Ankündigung von Veranstaltungen, Wettermeldungen, Vorstellung von Services und Produkten, Reisetipps und Empfehlungen, Sehenswürdigkeiten, besondere Angebote, Preispromotions und Coupons.

Welche Follower sind wichtig?
Lokale und nationale Medien, Journalisten und lokale private Twitterer.

Praxis-Tipp: Wie Sie zu Followern kommen
Follower heissen bei Twitter alle, die Ihre Twitter-Nachrichten verfolgen. In klassischen Medien würde man sie als Abonnenten bezeichnen. Um Follower zu gewinnen, müssen Sie:
a. anderen Twitterer selbst folgen, um auf sich aufmerksam zu machen,
b. Ihren Twitterfeed in Ihre Website integrieren und
c. in Ihrer Werbung auf Ihr Twitter-Angebot aufmerksam machen.


Suchmaschinenoptimierte Texte auf Ihrer Website

Bei der Erstellung eines Suchmaschinenoptimierten Fliesstextes gilt es, die wichtigen Suchbegriffe an den richtigen Stellen zu platzieren und trotzdem einen kompetenten und leserfreundlichen Inhalt zu erstellen. Es bringt absolut nichts, alle Suchbegriffe ständig zu wiederholen, im Gegenteil es wirkt auf den Leser unprofessionell und führt dazu, dass er die Seite vorschnell wieder verlässt. Die wichtigsten Keywords sollten auf jeden Fall früh im Text und auch in den Überschriften vorkommen.


Wie wichtig sind DIN 5008 Regeln?

Die DIN 5008 ist wichtig für das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens. Wenn Ihre Briefe von Mal zu Mal anders aussehen oder Ihre Kollegin andere Vorstellung bei der Gestaltung eines Briefes hat, ist das verwirrend für Kunden und Geschäftspartner. Deshalb ist es sinnvoll, Sie kennen die aktuellen DIN-Regeln, auch wenn manche davon nicht immer Hand in Hand gehen mit zeitgemässer Korrespondenz.


Korrespondenz-Unwörter:

verbleiben

bezüglich

Bezug nehmend

hiermit

Wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung


So verletzen Sie das Urheberrecht nicht

Damit Sie keine Urheberrechte verletzen und Schadensersatz zahlen müssen, beantworten wir Ihre wichtigsten Fragen. Tipp: Sichern Sie sich die Rechte. Wann immer Sie einen Fotografen, Grafiker oder Texter beauftragen, klären Sie die Nutzungsfrage durch eine Lizenzvereinbarung. Lassen Sie sich vertraglich die Lizenz auf unbegrenzte Zeit einräumen. Achtung: Wenn Sie lediglich ein einfaches Nutzungsrecht vereinbaren, können auch andere eine Lizenz erwerben. Das bedeutet z. B.: Auch der Mitbewerber kann das Foto für seine Plakatkampagne nutzen. Vereinbaren Sie daher ein ausschliessliches Nutzungsrecht. Dann haben Sie die Rechte an dem Werk exklusiv.


Urheberrechtsfrage: Darf ich die Fotos meiner Mitarbeiter auf unserer Firmen-Homepage veröffentlichen?

Jeder hat das Recht am eigenen Bild. Holen Sie sich daher unbedingt die Erlaubnis zur Veröffentlichung ein.


Ich möchte auf meiner Website als Anfahrtsskizze einen Plan aus dem Internet veröffentlichen. Darf ich das?

Vorsicht! Karten unterliegen dem Urheberschutz. Holen Sie in jedem Fall die Nutzungsrechte beim Verlag ein. Eine Ausnahme stellt Google Maps dar.


Darf ich den Slogan einer anderen Firma nutzen?

Davon ist dringend abzuraten. Denn zum einen könnte es sein, dass die Firma den Slogan hat schützen lassen. Zum anderen könnten Sie bei der unberechtigten Nutzung mit dem Wettbewerbsrecht in Konflikt kommen.


Darf ich in meiner Imagebroschüre und auf meiner Website ein Zitat benutzen?

Antwort: Das Zitat sollte in einem inneren Bezug zu Ihren Ausführungen stehen, diese beispielsweise stützen oder verstärken, deutlich als Zitat gekennzeichnet sein - z. B. durch Anführungsstriche - und mit einer Quellenangabe versehen sein. Es darf nicht verändert oder gar entstellt werden. Als Zitat gilt aber nur eine Textpassage, die im Umfang zu dem übrigen Text in einem angemessenen Verhältnis steht.


Pressemitteilungen: Bilder für die Redaktion

Dazu gehören Portraits aller Personen, die das Unternehmen in der Öffentlichkeit repräsentieren - beispielsweise Vorstände, Geschäftsführer und Pressesprecher. Gefragt sind vor allem einfache Portraits in Passbildoptik: Studioaufnahme, neutraler Hintergrund, korrekte Kleidung.

Aufnahmen vom Unternehmenssitz, von den Fertigungsanlagen sowie von den wichtigsten Produkten oder Dienstleistungsbereichen.

Porträtaufnahmen, die das Umfeld der abgebildeten Personen einbeziehen. Auch Gegenstände und Symbole wie Firmen-Logos, die als „Attribute" der Personen mit Absicht ins Bild gerückt werden, vermitteln Informationen über den sozialen Status der Person, die Branche oder das Unternehmen.

Bilder, die Betriebsabläufe authentisch darstellen: Mitarbeiter, die am Fliessband ein für das Unternehmen typisches Produkt montieren, sind für den Leser meist interessanter als das übliche Standardportrait des Vorstandschefs.

Allzu werbliche Aufnahmen ohne Nutzwert für die Redaktion enden meist im (digitalen) Papierkorb. Deutlich mehr Erfolg verspricht der Ansatz, Produkte möglichst authentisch in der alltäglichen Anwendung zu zeigen und den Medien damit die Visualisierung von Servicethemen wie beispielsweise „Reifendruck", „Wellness", „Telefonieren" zu ermöglichen. Quelle: PR Profi


Wie lange wünscht man eigentlich ein "Frohes neues Jahr"?

In der ersten Januarwoche sind Neujahrsgrüsse gängig und üblich. Doch auch danach können Sie noch gute Wünsche aussprechen, wenn Sie zum Beispiel eine alte Freundin oder einen guten Kunden im neuen Jahr noch nicht gesprochen haben.

Das kann dann wie folgt lauten:

"Lieber Herr Mustermann, das neue Jahr ist zwar schon wieder zwei Wochen alt, aber für einen guten Wunsch ist es sicherlich noch nicht zu spät."

"Wir haben uns im neuen Jahr noch gar nicht gesprochen. Ich hoffe, es hat gut für dich begonnen."


Frohes neues Jahr oder frohes Neues Jahr?

Beim Wort „Neujahr" ist alles klar. Aber wie schreiben Sie „das Neue/neue Jahr" - gross oder klein? Die Antwort ist einfach - wenn man die Regel kennt: Das Adjektiv „neu" in der Verbindung mit dem Substantiv „Jahr" schreibt man klein. Also: Frohes neues Jahr.


PR-Tipp: So halten Sie eine tolle Weihnachtsrede

Bereiten Sie die Weihnachtsrede professionell vor. Die Weihnachtsrede des Chefs wird von den Mitarbeitern genauso kritisch verfolgt wie das Statement auf der Jahrespressekonferenz von den Journalisten. Und sie wirkt genauso intensiv nach.

Eine motivierende und ehrliche Weihnachtsrede wird

  • die Loyalität der Mitarbeiter zum Unternehmen stärken,
  • die Bereitschaft erhöhen, Leistungen weit über das nötige Mass zu erbringen,
  • die Mitarbeiter positiv auf das neue Jahr einstimmen,
  • die Mitarbeiter von der Wichtigkeit Ihrer Jahresziele überzeugen,
  • die Wirkung der internen Kommunikation stärken,
  • die Mitarbeiter anregen, positiv über Ihr Unternehmen zu reden, denn Mitarbeiter sind bekanntlich die besten Öffentlichkeitsarbeiter

So wählen Sie den Redeeinstieg:

  • Was war das wichtigste Ereignis?
  • Was war das wichtigste Ziel?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Welche Schwierigkeiten haben Sie gemeinsam überwunden?
  • Welche Erfolge konnten Sie generieren?
  • Welche Strukturänderung brachte Ihr Unternehmen nach vorne?
  • Welche Highlights können Sie aufzählen?
  • Welche Leistungen der Mitarbeiter sind besonders erwähnenswert?
  • Was haben Sie erreicht, trotz Finanzkrise?

Eine E-Mail als Weihnachtsgruss - das geht gar nicht.

Senden Sie Ihren Aussendienst zum Kunden. Oder gehen Sie als Chef selbst dorthin. Bringen Sie ein kleines Geschenk persönlich vorbei.

Sie haben keine Zeit, persönlich dort vorbeizusehen? Dann senden Sie den Weihnachtsmann vorbei. Stecken Sie einen geeigneten Mitarbeiter ins weihnachtliche Outfit und lassen Sie ihn Grüsse übermitteln.

Übermitteln Sie die Weihnachtswünsche telefonisch, aber nur zu dem Zweck, sich nach den Feiertagen zu verabreden. Vereinbaren Sie bei diesem Gespräch bereits einen verbindlichen Termin im neuen Jahr.

Oder verschieben Sie Weihnachten auf August. Weil da alle mehr Zeit haben. Laden Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter zur Weihnachtsfete ein. Es gibt Weihnachtsbäume, Glühwein und duftende Guetzli. Auch noch clever: Nach Weihnachten kauft man die Deko besonders günstig.


E-Mail-Antworten

Eine solche E-Mail hat wohl jeder schon einmal bekommen: „Bezug nehmend auf das soeben mit Ihnen geführte Telefonat, übersenden wir Ihnen in der Anlage ..." Dass das nicht gerade brillant formuliert ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Ihre E-Mail könnte aber so aussehen:

Guten Tag, sehr geehrte Frau Meier,

Sie riefen uns in der vergangenen Woche an, weil Sie Ihren Wartungsvertrag umstellen wollen. Wir haben gerechnet - hier ist unser neues Angebot: ...


Stolperstein: Gratulieren zum Jubiläum

„Wir wünschen Ihnen zum 25-jährigen Firmenjubiläum alles Gute". Dieser Satz bedeutet wörtlich, dass das Jubiläum x Jahre dauert, und das ist wohl kaum so. Der 30-jährige Krieg dauerte 30 Jahre - das Jubiläum eines Unternehmens aber nicht 25 Jahre. Mit „-jährig" drücken wir eine bestimmte Dauer aus. Ein vierjähriges Kind ist vier Jahre alt. Denn jeder weiss: Der Geburtstag dauert einen Tag und nicht vier Jahre. Das Unternehmen ist 25 Jahre alt, und so gratuliert man zum 25-jährigen Bestehen, aber nicht zum 25-jährigen Jubiläum. Ein Mitarbeiter arbeitet seit zehn Jahren im Unternehmen. Dann gratuliert man also zur zehnjährigen Betriebszugehörigkeit oder zum zehnten Jubiläum.


Wie Sie YouTube für Ihr Unternehmen nutzen können

Über YouTube können Sie Videomaterial verbreiten und den YouTube Code auch nutzen, um Videos in Ihre Website einzubinden oder anderen zum Weiterverteilen zur Verfügung zu stellen. YouTube eignet sich für alle aus Video oder TV bekannten Inhalte. Um Produkte und Verfahren vorzustellen, ist das Video besonders geeignet. Aber auch unterhaltsame Werbefilme können dort gefragt sein. YouTube ist auch der Mittelpunkt für die so genannten viralen Kampagnen - also ansteckende Werbeideen, die sich von selbst verbreiten sollen.


Dasselbe Plakat in der ganzen Stadt? Völlig out!

„Wer hat schon Zeit, für einen Café Latte Schlange zu stehen?" Mit diesem Slogan wirbt Coca-Cola in New York. Der Clou: Die Plakate sind direkt neben Filialen von Starbucks aufgehängt. Das Beispiel illustriert einen wichtigen Trend: Plakatwerbung wird stärker lokalisiert. Die Zeiten, in denen Werbetreibende einen ganzen Postleitzahlenbereich mit identischen Motiven überzogen haben, gehen zu Ende. Gedruckte Plakate werden künftig stärker an regionale Gegebenheiten angepasst. Zudem ermöglichen neue Digitaldruck-Techniken ermöglicht es, individuelle Plakate in kleinen Stückzahlen kostengünstig herzustellen.


BWL-Wissen: Was ist Key Account Management?

Unter Key Account Management versteht man die bevorzugte Behandlung und Betreuung von Kunden, die eine Schlüsselposition für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens einnehmen (den so genannten Key Accounts).

Bestimmte Mitarbeiter des Unternehmens, die so genannten Key-Account-Manager, sind auf die Pflege dieser besonderen Kunden spezialisiert. Denn die Key Accounts stellen (aufgrund ihrer wichtigen Position) besondere Anforderungen an ein Unternehmen und verlangen damit auch eine gesonderte Betreuung.


Hirnforschung in der Werbung: Der Vampireffekt.

Der Spruch „Sex sells" gehört in die Mottenkiste. Stimmt zwar, dass Männer von nackten Tatsachen angezogen werden. Aber ihre Aufmerksamkeit verweilt so lange auf den nackten Tatsachen, dass sie nicht wahrnehmen, welche Werbung ihnen da gerade präsentiert wird. Auch Frauen sind für „Sex sells" nicht sehr zu haben. Sind die Models zu attraktiv, reagieren sie auf erotische Motive mit Abwehr - manchmal auch mit Abscheu.


Hirnforschung in der Werbung: Angst hat ihren Reiz.

Bisher glaubten wir, Werbung müsse immer positiv sein. Aber Ängste sprechen uns viel stärker an. Und um Angst zu vermeiden und Gefahren abzuwehren, konsumieren wir gerne etwas. Cellulite-Cremes zum Beispiel oder Haarwuchsmittel. Eine Vielzahl von Produkten ist so gut wie wirkungslos, wirkt aber gegen die Ängste vor Dellen und der Fleischmütze.


In der Werbebranche will man ja immer originell sein.

Aber bitte nicht bei Navigationselementen oder Symbolen auf Ihrer Website. So hat sich zum Beispiel der Einkaufswagen als Symbol für den Warenkorb eingebürgert. Passen Sie sich diesen Konventionen an und versuchen Sie nicht, ihn durch ein Körbchen oder eine Handtasche zu ersetzen.


Werbebriefe schreiben: Stellen Sie Fragen

Die Fragetechnik ist eine bewährte und sehr gute Methode, einen Leser auf Werbung aufmerksam zu machen. Was im klassischen Werbebrief bewährt ist, funktioniert übrigens auch bei AdWords-Anzeigen: Stellen Sie direkte Fragen an den Leser oder formulieren Sie die Fragen, die er sich selbst stellt. In jedem Fall beginnen Sie so bereits den Dialog mit einem potenziellen Kunden.


Was schreiben nach einem Telefonat?

"Sehr geehrte Frau Schneider, gleich nach unserem Telefonat habe ich die Unterlagen für Sie zusammengestellt: Unsere aktuellen Prospekte ..." Das ist ein idealer Einstieg, wenn man eine telefonische Anfrage noch am gleichen Tag beantworten kann. Dieser Satz drückt Dynamik und Engagement aus und kommt beim Kunden oder Geschäftspartner mit Sicherheit gut an.


Ostergrüsse anstatt Weihnachtskarte

Zu Ostern Grüsse zu versenden ist keine "Pflicht". Daher ist auch die Erwartungshaltung nicht so gross wie zu Weihnachten. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass dieser Brauch altmodisch ist und eigentlich in die Mottenkiste gehört. Ganz im Gegenteil! Denn würden Sie nicht auch gerne mit ein paar netten Zeilen und guten Wünschen überrascht? Nutzen Sie diese Gelegenheit, um alte Kontakte aufzufrischen, und Sie und Ihre Firma in Erinnerung zu rufen und dabei anderen eine Freude zu machen.


Entschuldigungsbriefe an Kunden

Entschuldigungsbriefe an Kunden, weil etwas schiefgelaufen ist, gehören mit Sicherheit nicht in die Kategorie der einfach zu formulierenden Briefe. Denn der Brief soll auf der einen Seite dem Kunden das Gefühl geben, dass sein Problem ernst genommen und dass ihm geholfen wird. Andererseits sollte so ein Entschuldigungsschreiben nicht zu unterwürfig klingen.


Mustervorlage: Absage auf Blind-Bewerbung

Sehr geehrte Frau Muster,

die wichtigste Nachricht gleich zu Beginn: Wir können Ihnen keinen Arbeitsplatz in unserem Unternehmen anbieten.

Dennoch hat uns Ihre Bewerbung neugierig gemacht. Nehmen Sie das durchaus als ein Zeichen dafür, dass die Chancen für Sie auf dem Arbeitsmarkt gut stehen.

Wir schicken Ihnen Ihre Unterlagen zurück und sind sicher, dass Sie mit Ihrer Qualifikation Ihren Weg machen werden. Viel Erfolg dabei!

Freundliche Grüsse


In der Anlage erhalten Sie …

Tagtäglich müssen Unternehmen Unterlagen, Broschüren oder Informationsmaterial verschicken, auf das der Empfänger zum Teil sogar schon wartet. Und oft sind es gerade diese scheinbar einfachen Anschreiben, die einem Kopfschmerzen bereiten. Was soll ich sagen bzw. schreiben, ohne dabei tief in die Floskelkiste zu greifen, wenn es eigentlich nichts zu sagen gibt? Wenn man das Anschreiben mit "In der Anlage überreichen wir Ihnen ..." beginnt, kann man eigentlich gleich den Toner sparen. Denn dann wird der Empfänger es wahrscheinlich nicht einmal lesen. Solche Briefe kennt er - und (er)spart sich den Rest. Seien Sie kreativer.


Eine kleine Auswahl vermeidbarer englischer Begriffe

  • Basics - Grundlagen
  • Business Unit - Geschäftsbereich,
  • checken - prüfen
  • Fulltime-Job - Vollzeitjob
  • Human Resources - Personalabteilung
  • Level - Ebene
  • Meeting - Besprechung
  • outsourcen - auslagern
  • Performance - Leistung
  • Service Point - Kundenschalter
  • Topic - Thema
  • Agreement - Vereinbarung
  • downloaden - herunterladen

Finger weg von unnötigem Denglisch

Viele von uns, die in der englischen Sprache fit sind, übersehen manchmal, dass nur rund ein Drittel der deutschsprachigen Bevölkerung Englisch spricht. Ein weiteres Drittel kennt ein paar aufgeschnappte Brocken, und der Rest versteht nur "Bahnhof". Für viele gehört Englisch nicht zum "daily Business". "Ich bin in einem Meeting." Täte es nicht auch die Besprechung? Am Ende des Jahres führen wir mit unseren Angestellten ein "Feedback-Gespräch". Wie wäre es mit einem Jahresabschlussgespräch? Nur da, wo englische Fremdwörter treffender sind oder keine gute Übersetzung möglich ist - die Bedeutung von Management wird zum Beispiel durch kein deutsches Wort abgedeckt -, sollten Sie solche verwenden. Unnötige englische Begriffe lassen Ihr Unternehmen nicht internationaler wirken. Ihre Schreiben werden dadurch im Zweifelsfall sogar nur komplizierter.


E-Mail Knigge

Haben Sie ab und zu auch E-Mails in Ihrem Posteingang, in denen alles kleingeschrieben ist. Die deutsche Sprache unterscheidet zwischen Gross- und Kleinschreibung. Und diese Regeln werden mit einer E-Mail nicht ungültig. Gerade Business-E-Mails schreibt man nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung. Wem die zu kompliziert ist, kleiner Tipp: Mit der Taste F7 schaltet man die Rechtschreibprüfung ein. Und schon klappt's auch mit der Gross- und Kleinschreibung.


Diese Schreibregeln gelten auch für E-Mails

Schlimm, wenn bei der täglichen E-Mail Flut der Absender um den heissen Brei herumredet und einfach nicht zum Punkt kommt. Füllwörter, endlos lange Sätze und Floskeln machen das Lesen so mancher E-Mail zu einer echten Qual. Auch für E-Mails gilt, dass sie übersichtlich gestaltet sein sollten. Machen Sie circa alle fünf Zeilen eine Absatzschaltung. Damit erleichtern Sie dem Empfänger die Lektüre.


Schreiben Sie aktiv

Egal was Sie schreiben: Passivsätze sollten Sie nur in Ausnahmefällen verwenden. Fast immer kann man passive Formulierungen durch aktive ersetzen. Der Text wird dadurch sofort flüssiger, lebendiger und auch kürzer.

Nicht so gut: Die Kinder werden von der Lehrerin auf den Spielplatz begleitet.

Besser: Die Lehrerin begleitet die Kinder auf den Spielplatz.


Vermeiden Sie Fremdwörter

Zu viele Fremdwörter stören den Lesefluss. Autoren, die mit Fremdwörtern um sich werfen, wirken abgehoben. Keine gute Voraussetzung, wenn man eine gewisse Nähe zum Leser aufbauen will. Manche Fremdwörter haben sich in der deutschen Sprache so eingebürgert, dass man sie fast nicht mehr als solche erkennt. Für die meisten Fremdwörter gibt es jedoch ein besser verständliches und lebendiger klingendes deutsches Wort. Die Uni Leipzig bietet ein sehr gutes kostenloses Synonymwörterbuch im Internet. www.wortschatz.uni-leipzig.de


Tipps für einen wirksamen Werbeauftritt

Der Boom der Produktvideos im Internet zeigt, dass Produktinformationen hoch erwünscht sind. Nicht das Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen ist erlahmt, nur die Methode, mit der Sie auf diese aufmerksam machen, kommt nicht mehr an. Eine der ältesten Werbemethoden ist die zu zeigen, wie ein Produkt hergestellt wird. Ja, es ist sogar eine ganz ideale Werbemethode, um sogar Skeptiker zu überzeugen. Trotz angeblicher Informationsüberlastung wollen diese mehr wissen anstatt weniger.

7 Punkte, die Sie zeigen könnten:

  • Wie das Produkt erfunden wurde.
  • Welche Menschen und Berufe es braucht, es herzustellen.
  • Welche Bauteile, Rohstoffe Sie einkaufen müssen und was dabei zu beachten ist.
  • Welche besonderen Werkzeuge oder Bedingungen nötig sind, um Ihr Produkt zu fertigen.
  • Welche Stationen es braucht und wie lange der Prozess dauert.
  • Mit welchen Tests der Herstellungsprozess abgeschlossen wird.

Machen Sie sich absichtlich klein

«Vertrauen Sie dem Marktführer» - viele Firmen setzen auf solche Slogans. Doch auch die umgekehrte Aussage kann in Zukunft Erfolg bringen: Stellen Sie Ihr Unternehmen absichtlich als Kleinanbieter dar. Ein Test in den USA hat gezeigt, dass das bei Kunden ankommt. Dabei wurden Probanden zwei fiktive Schokoladenfirmen vorgestellt: Hersteller 1: eine kleine Neugründung, unbedeutend gegenüber Riesen wie Lindt. Hersteller 2: ein erfahrener Anbieter am Markt mit Tradition und grossem Marketing-Budget. Ergebnis: 71 Prozent der Probanden gaben an, lieber bei Hersteller 1 kaufen zu wollen, beim Underdog.


Nützliche Tipps zu Facebook & Co.

Es geht nicht nur darum, Inhalte zu verbreiten, sondern darum, als Unternehmen „persönlich" online in Erscheinung zu treten. Wer nicht die Personalressourcen hat, um auf Facebook-Kommentare und Twitter-Meldungen zu reagieren, sollte dort höchstens den Firmennamen durch die Registrierung sichern, aber den Account nicht freischalten.

Facebook, Twitter & Co. sind spannend: Dennoch sollten Sie online immer das Ziel verfolgen, Ihre Fans, Friends, Followers und Bewerter zurück auf Ihre klassische Webseite bzw. Ihren Blog zu bringen. Dort können Sie Ihre Produkte und Services am besten verkaufen. Auch E-Newsletter haben noch nicht ausgedient!


Tippfehler leichter erkennen

Der sicherste Weg, Tippfehler zu vermeiden: Den Text mindestens 6 Stunden zur Seite legen. Doch oft können wir so lange nicht warten. Ein einfacher Trick hilft: Markieren Sie den Text und ändern Sie Schriftstil, Zeichengrösse und Spaltenbreite. Jetzt drucken Sie sich den Text aus und lesen ihn am besten an einem anderen Ort oder in einer anderen Position (zum Beispiel im Stehen). Tippfehler stechen Ihnen nun direkt ins Auge - denn dieses entdeckt einen völlig neuen Text.


Regeln für erfolgreiche Interviews

Ein Interview birgt andere Gefahren als eine Präsentation vor Publikum oder eine Rede zum Jubiläum. Erfolgsregeln, wie Sie Überraschungen durch ein gedrucktes Interview verhindern:

Geben Sie keine spontanen Interviews

Bitten Sie vorab um die Fragen

Verwenden Sie das Interview für Ihre PR-Arbeit

Und damit ein Interview zu dem wird, was es für Ihr Unternehmen sein soll, nämlich ein Erfolg Ihrer Pressearbeit, sollten Sie es vor dem Abdruck gegenlesen. So vermeiden Sie unliebsame Überraschungen in der Zeitung des nächsten Tages.


So beginnen Sie Ihre nächste Rede:

  • Nutzen Sie eine aktuelle Schlagzeile aus der Zeitung oder brisante Branchen-Infos, um Ihre nächste Begrüssung, Präsentation oder Rede zu beginnen.
  • Beginnen Sie mit einer Frage. Ganz gleich, ob es eine echte oder eine rhetorische ist - durch den Fragecharakter Ihrer Aussage regen Sie Ihr Publikum sofort zum Mitdenken an.
  • Lassen Sie bekannte Autoritäten zu Wort kommen: Zitieren Sie deren Aussagen, und beziehen Sie sich dann darauf.
  • Durch den Einstieg mit Humor erzeugen Sie eine entspannte Atmosphäre. Beachten Sie auch hier den grossen Unterschied zwischen Humor und plumpem Witz. Wenn Sie Ihre Zuhörer zum Lachen bringen, gewinnen Sie auch persönlich an Sympathie und Akzeptanz.
  • Versetzen Sie Ihr Publikum in Erstaunen. Überraschen Sie es, indem Sie im Einstieg einen Standpunkt vertreten, den man von Ihnen nicht erwartet. Oder beginnen Sie mit einer Falschaussage. Ihre Zuhörer werden hellhörig und äussern sich durch Fragen oder Zwischenrufe.

Müssen Gratulationsbriefe mit der Hand geschrieben werden?

Nein, das ist zwar schöner, aber es geht auch nur mit handschriftlicher Anrede und ebensolchem Schlussgruss.


Der erste Text-Entwurf: Übertreiben Sie!

Schreiben ist viel leichter als reden - denn Texte entstehen Schritt für Schritt: Im ersten Entwurf sind Bandwurmsätze und Rechtschreibfehler gar nicht schlimm. Schreiben Sie Rohtexte stets frei von der Leber - übertreiben Sie, tragen Sie dick auf und nutzen Sie Wörter aus der Umgangssprache. Nichts ist unmöglich, alles erlaubt - im ersten Entwurf! Legen Sie den Rohtext dann für mindestens eine halbe Stunde zur Seite. Danach streichen Sie Wörter, die Ihnen zu flapsig erscheinen oder ersetzen diese. Das Ergebnis wird Sie überraschen.


Facebook nutzen - oder nicht? Entscheiden Sie jetzt!

Lassen Sie sich nicht in Facebook hineindrängen. Zwar kann das Netzwerk für manche Unternehmen neue Kanäle zu Kunden eröffnen - für andere aber ist es ein Projekt ohne Nutzen.

Sie sollten sich für Facebook entscheiden, wenn ...

Sich Ihr Angebot an Endkunden richtet, Sie grosse Kundenzahlen ansprechen Ihr Angebot mit einer Marke verknüpft wird, Ihr Angebot einen emotionalen Gehalt hat, Sie bereit sind, Energie, Mitarbeiter-Zeit und Geld in die laufende Betreuung zu stecken.

Sie brauchen keine Facebook-Präsenz, wenn ...

Ihr Angebot sich nicht an Endkunden richtet, Ihre Marke nur bei B2B-Kunden bekannt ist, zum Verständnis Ihres Angebots grössere fachliche Expertise nötig ist, Ihr Angebot komplex ist und sich z. B. an Handwerks- oder Industriekunden richtet, Sie über Aussen-/Kundendienst ohnehin regelmässigen Kontakt zu Ihren B2B-Kunden haben.


Quellen dieser Seite:
www.marketing-trendinformationen.de
www.duden.de
www.textwende.de
www.werbe-praxis.de
www.prpraxis.de
www.vnr.de
www.salesbusiness.de

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